Wishbone Chair CH24 Wegner Carl Hansen Mies Rohe Weissenhof D42 Tecta * Cassina LC4 Le Corbusier Liege
Bigframe Alias / Highframe Meda  Eiermann SE 68 Thonet 209 Nr. 210 ('Wiener Sessel' B9)

Cassina LC7 Le Corbusier

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Cassina LC7 Le Corbusier


Bis Mitte der 1920-Jahre hatte Le Corbusier zur
Möblierung seines architektonischen Werks
auf Leder-Sessel von Maple und Bugholz-Stühle
von Thonet (v.a. Thonets 209) zurückgegriffen
– u. letztere so erstmals vom öffentlichen Raum
ins Private transferiert. Doch da Stühle in seinem
eignenen Werk bislang fehlten, machte er sich
mit seinen Mitarbeitern daran, eigene Möbel zu
entwerfen. Getreu seinem Credo, dass die Inge-
nieure die wahren Künstler der Gegenwart seien.

Anders als Mies van der Rohe oder Marcel Bre-
uer – Protagonisten des Bauhauses - setzte Le
Corbusier nie auf die Hinterbein-lose Freischwin-
ger-Form, sondern favorisierte die klassischere,
vierbeinige Anordnung. Alle Entwürfe wurden im
Atelier an der rue de Sèvres in Paris entwickelt.

Das Cassina Modell LC7 (ursp. 'Siège tournant')
ist eine komfortabler, straff gepolsterter Dreh-Se-
ssel, der sich zum Arbeiten oder als Esstisch-St-
uhl bestens eignet. Der davon abgeleitete Hock-
er Le Corbusiers heisst LC8 (ebenfalls Cassina).

1927-28, Le Corbusier, P.Jeanneret, C.Perignand
Stahl-Rohr, Canvas/ Leder. Cassina®

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