Carl Hansen Safari Chair KK 47000 Campeggi Piccy Liegestuhl Magistretti Falt-Bett, Scheren-Bett
Carl Hansen OW149 Colonial Chair Luxo L-1 L1 (Stand-) Leuchte  

L3

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Tatami-Element (auch als Boden-Belag)


Gemeinsam mit den Shoji, den zarten Schiebe-
Wänden u. Futons bilden Tatamis die Grundla-
ge des häuslichen jap. Kosmos, der in der Pa-
villion-Architektur des 17.Jhd. (z.B. kaiserl. So-
mmer-Villa 'Shugaku-in', Kyoto) seinen Anfang
nahm: Jhde. vor westl. Rationalismus (z.B. Ba-
uhaus) lebte Japan bereits modern u. modular.

Denn 'Tatami' gilt auf japanisch ebenso als Flä-
chen-Maß, um das Platz-Angebot von Wohnun-
gen zu umschreiben, mit der Angabe, wieviele
Matten in 1 Raum ausgebreitet werden können.
Und sogar die sakrosankten Kampf-Künste wie
Judo od. Jiu Jitsu werden auf standardisierten
Matten ausgetragen (hier mit den Maßen 1x1m).

Tatamis verfügen über einen getrockneten, ve-
rdichtetem Reisstroh-Kern, deckseitig mit geflo-
chteten Igusa-Gras-Matten bedeckt. Seitlich ei-
ngenähte B'woll-Bänder halten diese Deck-Lag-
en zusammen. Tatamis isolieren so vor Schall
wie Wärme u. sind leicht federnd. Das Betreten
von Tatamis mit Schuhen gilt in Japan als Tabu.

nicht datiert, anonym
Reis-Stroh. Ursprung: Taiwan/ China

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