Carl Hansen Safari Chair KK 47000 Campeggi Piccy Liegestuhl Magistretti Falt-Bett, Scheren-Bett
Carl Hansen OW149 Colonial Chair Luxo L-1 L1 (Stand-) Leuchte  

L3

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Charpoy-/ Charpai-Hocker (Indien)


Das Charpoy-Bett flicht sich seit Generationen
als roter Faden durch den Alltag des ländlichen
Indiens: Seit 1830 zählt das Bett dort zum Gru-
nd-Bedarf u. ist nicht mehr wegzudenken vom
Sitzen, Meditieren, Dösen und Schlafen. Als id-
eales Gäste- bzw. Tages-Bett (mit Kopf-Rolle)
läßt sich das stupend leichte Charpoy-Bett bei
Bedarf aufrecht stehend an der Wand verstauen.

Größte Aufmerksamkeit gilt der Pass-Genauig-
keit der Verzapfung. Die hochwertige Füge-Te-
chnik wird durch diagonale Web-Art verstärkt,
die Querträger u. Bein mit 700m eingewobenem
Seil koppelt. Der Charpoy-Typus (od. Charpai;
persisch = '4-Füßer') war im Westen parallel
als sogenanntes 'Rope Bed' im 18.Jhd. populär.

Das Charpoy-Bett stand zudem am Ursprung
des famosen Safari Chairs (Carl Hansen; bau-
te auf dem 1860 durch die Engländer in Indien
entwickelten Rorkhee Chairs auf). Gandhi ver-
fügte im Exil über ein Charpoy-Bett, das im Üb-
rigen Kamasutra-Praktiken den Rahmen gab.

ca. ab 1830, anonym
Holz, Jute

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