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L3

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Cappellini Dixon Bird Liege


Seine Schaukel-Liege Bird für Cappellini ist für
Dixons bestechendes Früh-Werk atypisch, als
der Brite für einmal nicht auf (früher selber) ge-
schweisste Stahl-Rahmen zurückgreift. Diese
bilden für dessen besten Objekte wie S-Chair
oder Spin-Kerzen-Ständer die Voraussetzung.

Tom Dixons voll-volumige Bird-Liege ist ein kl-
eine Sitz-Skulptur aus 2 spitz-zulaufenden Vo-
lumina, die sich im Gesäss des Sitzenden schn-
eiden. Somit schöpft Cappellinis Bird seine Spa-
nnung aus 2 simpel-gefügten Körpern, d.h. ei-
ne Abkehr vom klass. Liegen-Typus, der aus-
nahmslos filigrane Rahmen-Konstruktionen ver-
wendet (Corbusiers LC4, Kjaerholms PK24).

Schaukel-Liegen zählen zu den seltensten, no-
belsten Erscheinungen unter den Möbeln: nach
Thonets ingeniöser Schaukel-Liege Nr. 7500
(1884) wagten sich nur wenige an das Thema,
wohl auch wegen der nicht unerheblichen An-
stoss-Problematik (bei Schaukel-Stuhl bleibt
hierfür ja immerhin meist ein Bein am Boden...)

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div. Materialien. Cappellini > mehr

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