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vom eingeschrieben Zweck der Dinge, M. Breuer (*1901-1981)

Breuer – anfängs dem Bauhaus-typischen For- malismus
und DeStijl-Einflüssen verhaftet - lehn- te Stile zusehends ab, überzeugt, dass ein Ob- jekt eine in-
nere Struktur, einen eingeschriebe- nen Zweck und
eine Bestimmung in sich trage, die gestalterisch
abschliessend zu bestimmen sei – als Werkzeug
zum Wohnen. So liessen sich seine gut Möbel (z.B:
Sessel-D4
, Frei- schwinger S-32 u. S-64, Satz-Tische
B 9, B 10, B 9) mit jedem beliebigem Mobiliar kombinie-
ren – Ornamentierung als Bindeglied wurde üb-
erflüssig. Standardisierungs-Einflüsse seitens
Gropius zur vereinfachten Herstell'g gepaart mit
enormer Kreativität und Experimentierfreudigkeit
(Schichtholz 1923, Stahlrahmen 1925) führten zu
zahllosen Produkten, die anfangs seine Firma, später Thonet produzierte. Sie waren leicht und
elegant, was Vielseitigkeit in der Anwendung
und eine zeitlose Erscheinung mit sich brachte.


