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unter Bäumen
Kaum etwas ist archetypischer als der Baum: er
hat in unserem Denken einen derart festen Platz,
dass Frank Lloyd Wright einmal meinte, zu einem
guten Haus gehöre immer ein stattlicher Baum.
Mein Haus, mein Garten, mein Leben, mein Baum:
unter Bäumen lässt sich unvergleichlich schlen-
dern u. Fahrrad fahren (Allee), picknicken (Wald-
rand) od. die Seele baumeln lassen (z.B. > Hänge- matte, > Parkbank, > Baumbank u. > Hänge-Liege).
Unter Bäumen wurde Ur-Sünde begangen, Erleu-
chtung empfangen, Staaten gegründet, Kinder ge-
zeugt, Pläne geschmiedet – auf Bäumen lassen
sich in Kinder-Jahren prächtige Hütten zimmern.
Ihre Früchte, ihr Schatten u. Rauschen, manch-
mal ihr Duft und immer ihr Holz (z.B. Eiche, Bu-
che, Kirsche od. Teak) – ohne Bäume wäre
die Welt keine halbe – denn oftmals lassen erst
Bäume unser Gefühl in den Himmel wachsen.


