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die Macht der Pracht

opulent

Die Geschichte z.B. der Röm.-Kath. Kirche ist geprägt vom Kampf um Pracht u. Prunk; ursp. von den Brüdern entsagt u. dem Gepriesenen in Verehrung zugedacht fand die Pracht schleich- end ins klösterl. Leben Eingang – wenige wider- standen der menschl. Leidenschaft u. der Kraft des überwältigend Schönem und im Namen des Herrn entstanden Paläste. Die vielen Orden (Be- nediktiner, Kapuziner, Jesuiten etc.) sind primär Ausdruck von Brüchen an eben diesem Topos, der letztlich die Neu-Formierung der Abtrünnig- en verantwortete: dem Pomp entsagend suchten diese (vorerst) ihr Heil in enthaltsamer Nähe zu Gott – in Welt-abgewandter Askese und Innerlich- keit. Die Moderne (A. Loos' Losung ''Ornament ist Verbrechen'') brachte dann Mies van der Rohe dazu, bei seinem Barcelona-Pavillon 1927 erst- mals stupende Pracht aus der Form ins Material zu verlagern: reicher Travertin und Onyx, verchro- mt-blitzende Säulen-Verkleidungen u. tiefes Led- er der Barcelona Chairs überstrahlen das kubisc- he Diktat der demokratisch-egalitären Moderne...

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