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auf Rollen
Wie keine Epoche zuvor lechzt unsere Zeit nach
Mobilität. Die Geschichte der Moderne ist so mit-
unter die Geschichte unserer Fortbewegung:
erst die Verfügungs-Macht über den Raum erlau-
bt es, uns so zu entfalten, wie wir des heute tun;
und zuhause propagieren freien Grundrisse var-
iables Wohnen, auf denen sich abwechselnde
Möbel-Layouts im Tages-Ablauf überschneiden
(> Grays E 1027) und fliessend arrangieren lassen.
So lassen sich heutige Möbel dahin rollen:
- wo die Sonne steht (Liegen Framura u. F42E)
- wo man geradearbeitet (Stühle 193, 197, Silver)
- wo der Kamin wärmer ist (Chesterfield)
- wo der Rauch besser abzieht (LibLab)
Das Ur-Roll-Möbel (Work table) findet sich bei den Shakern,
deren Tische sich zum Boden schrubben zur
Seite rollen liessen. Diese Mobilität gründete im
frommen Gebot nach äusserster Sauberkeit.
Heute passt dieser Tisch wunderbar in unsere
durch Wandelbarkeit geprägten Grundrisse.


