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archaisch
Rauhe, an die Ursprung der Menschheit gemah-
nende u. frohlockende Dinge verströmen einen
betörenden Charme – besonders in der heutigen, von Technik durchsetzten Lebens-Welt.
Archetypische Dinge sind immer um Ausgleich bemüht, sind dem Extrem abgeneigt; in materiel- ler, formaler u. konzeptioneller Hinsicht. Sie sind Anti-Extreme, bauen dialektische Spannungen ab. So eignen sich ursprünglichste Dinge wie Felle (> Rinder-Felle, > Schafs-Felle), Hängematten od. Entwürfe wie der Tripolina- bzw. Safari chair-Sessel od. Rodrigues Mocho Hocker hervorra- gend, um mit modernen Stücken zu kontrastier- en. Erst gemeinsam ergeben sie ein für unser Zeit-Empfinden befriedigendes Ergebnis. Was für ganze Settings gilt, gilt auch für einzelne Möbel: in Mies' Freischwinger-Modellen (> B 42, > D 42 verbinden sich Stahl u. Rohr-Geflecht zu einer einzigartigen ästhetischen Symbiose.
Archetypische Dinge sind immer um Ausgleich bemüht, sind dem Extrem abgeneigt; in materiel- ler, formaler u. konzeptioneller Hinsicht. Sie sind Anti-Extreme, bauen dialektische Spannungen ab. So eignen sich ursprünglichste Dinge wie Felle (> Rinder-Felle, > Schafs-Felle), Hängematten od. Entwürfe wie der Tripolina- bzw. Safari chair-Sessel od. Rodrigues Mocho Hocker hervorra- gend, um mit modernen Stücken zu kontrastier- en. Erst gemeinsam ergeben sie ein für unser Zeit-Empfinden befriedigendes Ergebnis. Was für ganze Settings gilt, gilt auch für einzelne Möbel: in Mies' Freischwinger-Modellen (> B 42, > D 42 verbinden sich Stahl u. Rohr-Geflecht zu einer einzigartigen ästhetischen Symbiose.


