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Roth Bett 455 für Embru

Nov 13 2017

Das Roth Bett 455 von Embru ist ein grosser Klassiker aus der Ära der Stahlrohrmöbel, welche Marcel Breuer 1923 mit seinem Wassily Chair und seinen Beistellmöbeln bzw. Hocker B 9 (heute von Knolle unter dem Namen Laccio und Thonet hergestellt). Alfred Roth hatte sein Stahlrohrbett für die Weissenhofsiedlung konzipiert, und zwar für Nischen, wodurch sich das Kufenbett untertags wegstellen liess, damit der freie Grundriss des Hauses von Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhof-Siedlung (welche im Auftrag bzw. unter der Leitung des Vorstehers des dt. Werkbundes, Mies van der Rohe, geplant wurde) anderweitig genutzt werden konnte. Das aus gebogenem Stahlrohr hergestellte Roth-Bett 455 von Embru ist mit abnehmbarem Kopf-und Fuss-Ende ausgestattet, wodurch, es sich auch im Handumdrehen flach verstauen lässt. Unmittelbar nach seinem Architektur-Studium kontaktierte der 1903 geborene Schweizer Gestalter A. Roth das Studio von Le Corbusier in Paris, für welches er die kommenden Jahre arbeiten sollte und für welches er die Bauleitung des Hauses des progressiven Schweizer Architekten in Stuttgart Weissenhof übernahm. Nebenbei gestaltete er auf Anweisung Le Corbusiers auch das Bett 455, das einige Zeit von Bauer und dann von Embru im Zürcher Oberland hergestellt wurd eudn bis auf den heutigen Tag hergestellt wird. Das Roth Bett passte damals perfekt ins Sortiment des Herstellers Embru, welches sich speziell mit Stahlbetten einen Namen gemacht hatte. Roth selber kannte sich mit Betten und dem Schlafen bestens aus, stammte er dich aus der Roth-Dynastie , welche seit 1748 den Matratzen-Hersteller Roviva (eigentlich: RO-th-VIVA) leitete. Udn so machte er sich also in Stuttgart seinen Ruf als Bauleiter und Architekt. Zusätzlich konzipierte Alfred Roth, abgesehen von seinem famosen und einzigartigen Roth Bett 455 für Embru viele weitere Möbel, die alle dem Bauhaus-Duktus folgten; so etwa die Alfred Roth Bar AR1 für Atelier Misura Emme in Italien, eine der schönsten rollbaren Bars überhaupt. Es sollte aber bis zum Jahr 1956 dauern, dass Alfred Roth zum Professor an die ETH Zürich berufen wurde.
Sein elegantes Roth Bett 455 vom Zürcher Stahlrohr-Hersteller Embru (welcher u.a. auch Spitalbetten und die berühmten Schulbänke und Schul-Tisch hersteltt, die seit Generationen die Schulen in der Schweiz ausrüsten) wurde im Jahr 1927 gestaltet und lange fälschlicherweise zum Corbusier-Bett erklärt. Im Laufe der Jahre wurde das Roth Bett einige Male in den Details verbessert (so wurde z.B. der Metall-Gitter-Unterbau durch den komfortableren Lattenrost ausgetauscht). Und auch der Name erfuhr verschiedene Änderungen. Doch der Stahlbügel am Fuss- und am Kopf-Ende wurde unverändert über 90 Jahre hergestellt und entsprechen exakt dem von A. Roth für seinen Weissenhof-Prototyp entwickeltes Bett. Zudem verfügt das neue Roth-Bett 455 auch über ein anstellbares Kopfteil und ist so in der Nutzung noch vielseitiger als zuvor. Embru hat das Bett von Roth zudem mit Nackenrollen und Längsrolle komplettiert, wodurch das Roth Bett 455 auch perfekt als Tagesbett, bzw. als elegantes Daybed taugt. Das Roth Bett 455 Embrus wird komplett in der Schweiz gefertigt und genügt höchsten Qualitätsstandards – auf dass es möglichst lange Freude bereite. Und neu hat Embru auch die Doppelbett-Variante des Roth-Bettes im Angebot, welche oft nachgefragt worden war aber erst seit 2015 lieferbar ist. Bei Fragen zum Roth-Bett 455 oder zu den Stoffen der Bezüge der Rollen oder zur Matratze sind wir von Archetypen gerne jederzeit für Sie da: 079 845 44 43. Das Roth Bett ist neu übrigens auch mit schwarz lackierte Bügeln lieferbar, nebst der verchromten Standard-Variante. Des Bettgestell, welches die Dauben des Roth Bettes 455 trägt, ist übrigens immer schwarz lackiert, da aber durch die Matratze verdeckt ist es kaum sichtbar. Das Roth Bett ist ein Klassiker und eines der am elegantesten und am raffiniertesten konzipierten Betten überhaupt.